Herz

es ist alles gelogen. verlogen. und falsch.
ich vermisse ihn eben doch. und schule ist nicht nur langweilig ohne ihn. es ist fast nicht auszuhalten.

komm zurück. 

10.4.08 16:08, kommentieren

Werbung


Herz

es fehlt etwas ohne ihn. es ist zu ruhig. keiner reißt unlustige witze. und lustige erst recht nicht. keiner tut sinnlose dinge aus langeweile und lacht den ganzen tag sinnlos herum. keiner diskutiert sinnlos mit den lehrern damit wir weniger lernen müssen. und keiner erzählt von seinen sinnlosen theorien über die welt. nichts ist sinnlos ohne ihn. es ist schule. schöne sinnvolle schule.
außnahmsweise lerne ich anstatt zu lachen und schreibe anstatt zu erzählen. die stunden kommen mir wie ewigkeiten vor.
es dauert alles so lange.
aber immerhin. ich habe auch nichts, über das ich mich aufregen könnte. und erst recht nichts das mich ablenken könnte. es ist niemand da zum beobachten. und niemand zum anlächeln. und erst recht niemand zum ausheulen.
im grunde ist es einfach schule. so wie sie wahrscheinlich auch gedacht ist. so wie sie sein sollte. und nicht wie sie sonst ist.

es ist gut ohne ihn. aber es ist nicht besser.

9.4.08 18:08, kommentieren

...dazwischen?!

ach und dieses schwebende gefühl von gestern. es ist weg. nichts davon mehr da. ich hasse ihn. heute hasse ich ihn wirklich.

sie lief raus. und keine sekunde später steht er auf und hetzt hinterher. mitten in der stunde. so wie er es immer mir versprochen hatte. einfach so. ich hasse ihn.

aber das schlimme ist, das ich ganz genau weiß das ich es nciht lange aushalte ihn zu hassen. spätestens ende der woche hat er sich wieder eingeschleimt und ich lass es zu. so wie immer. weil ich so blöd bin. und naiv. und blauäugig.

8.4.08 16:04, kommentieren

Herz

weil doch einfach alles zum kotzen ist. ich fühl mcih alleine. und einsam. und verlassen. und nutzlos.
so unbeachtet. und ignoriert. 'bestellt und nicht abgeholt'.
ich fühle mcih so überflüssig. immer dann gut, wenn sie weg ist. ist sie da, tja, pech gehabt.

und dann. dann bekomme ich diese wunderschöne sms. von michael. wow. 'hey mein mädel [...] ich hab dich lieb'. wow.
es sind diese momente an denen ich ihn liebe. über alles. weil er immer erkennt wanns mir schlecht geht. und immer dann. dann tut er mir etwas gutes. einfach so. dabei kann er gar nicht wissen das es mir schlecht geht. vielleicht ist es ein blöder zufall der komischerweise immer wieder eintritt. vielleicht ist es auch einfach schicksal. aber daran glaube ich nicht mehr.
ich weiß nicht was es ist. aber es ist toll. und ich brauche diese momente. die momente in denen ich in seinem auto einsteige. und er lächelt. und meine sorgen verschwinden. weil ich weiß das ich keine brauche. ich habe ihn. und solange ich ihn habe, habe ich jemand zum reden. zum heulen. zum lachen. zum weinen. da brauche ich niemand andern mehr auf der welt. keine beste freundin. keinen festen freund.

-nur ihn.

8.4.08 15:52, kommentieren

...dazwischen?!

er war da und es war alles wie immer. alles wie ich gesagt hatte. alles.

er lief rein. ging gleich nach hinten. schaute mich nciht an. freistunde. setzte sich zu ihr. sie lachten. und scherzten. so wie wir. ich lief weg. hielt es nicht aus. ging runter. kaffee trinken. mich abregen. später dann. irgendwann. ging ich hoch. setzte mcih zu den anderen. er kam auch. erst alleine. dann kam sie. er redete wieder mit mir. und nicht mit ihr. scherzte mit mir. das reichte. ich war glücklich. beim gehen grüßte er nochmal. und zwickte mir noch kurz in den bauch. einfach so. und er ging. drehte sich nicht um. er ging. einfach so.

und da stand ich dann also. alleine. schwebend.
ich weiß nicht ob ich auf ihn gewartet habe. oder ob ich darauf gewartet habe das er sich umdreht. und lacht. oder irgendetwas tut. ich stand einfach da. und schwebte.
wieso weiß ich nicht.
vielleicht weil er doch nicht ganz so schlimm war wie ich gedacht hatte. oder vielleicht auch einfach weil ich nicht wusste was ich sonst tun sollte.

7.4.08 21:59, kommentieren

Kopf

ich habe kein lust mehr auf diesen ewigen kreislauf.
es ist immer dasselbe. er is toll. ich finde ihn toll. dann treffe ich ihn irgendwo. und ich werde anders. dann bin ich nciht ich. ich werde egozentrisch und eifersüchtig. und dann hasse ich mich. und hasse ihn. weil er nicht zu mir kommt. und wenn er es doch tut. dann gehe ich weg. und dabei weiß ich in dem augenblick das es falsch ist. und ich tue es trotzdem. komme irgendwann zur erkenntnis das ich ihm hinterherlaufe. das ich bessessen bin. fixiert. ich nehme mir vor ihn zu lassen. zu hassen. und dann gehe ich montags in die schule. und es geht von vorne los.

ich habe keine lust mehr. keine kraft. mein kopf zerspringt. ich denke und träume den ganzen tag. von ihm?! es dreht sich alles. bilder schwirren ein und aus. von früher. von jetzt. von allem. ich höre ihn in mir. es ist verrückt. ich höre wirklich seine stimme. 'lili sei doch nicht so'. und ich muss lachen. allein an dem gedanken an die situation. dann dreht sich wieder alles weiter. und die schlechten bilder kommen zum vorschein. versuche mich an etwas schönes zu erinern. versuche mich abzulenken. immer weider sie. was sucht sie in meinen gedanken? ich sehe sie. mit ihm. versuche weiterzudenken. an etwas anderes.etwas schönes. versuche die bilder und sätze weiterzudrehen. komme immer wieder zum selben zurück.
bekomme kopfweh. migräne. mach die rollos runter. lege mich hin. versuche zu schlafen. versuche zu entspannen. aber es bleibt beim versuch. wieder er. und wieder. und wieder. nehme eine kopfschmerztablette. dabei weiß ich das sie nichts bringt. gehe raus. spazier eine runde. lege mich aufs trampolin. spüre die kalte luft an meinem gesicht vorbeiziehen. spüre den wind. wie er die blätter tanzen lässt und die bäume mitschaukeln lässt. höre die vögel ruhig ihre lieder singen. und ich sehe den wunderschönen grauen himmel. ich weiß das es gleich regnet. gleich kommt alles herunter. gleich. jetzt. alles wird nass. bäche fließen auf der wiese um mich und auf dem asphalt der straßen. die tanzenden blätter und alles um ihnen wird mitgerissen. alles wird rein.
erst als ich meine augen nicht mehr öffnen kann von den ganzen herunterfallenden regentropfen und als mein körper friert und vom regen trieft begreife ich.
ich bin frei.
auch wenn es nur für den moment ist.

3 Kommentare 6.4.08 16:48, kommentieren

...dazwischen?!

ich vergaß.
er war auch da. patrick heißt er. meine ich. bin mir nicht sicher.

ich hatte ihn schon lange nicht mehr gesehen. er hat sich nciht sehr verändert. schwarzes achselshirt. am anfang hatte er ein weißes shirt darüber angehabt. das hatte er ausgezogen. schwarzes achselshirt eben. nein.
irgendwann nach dem er mich stundenlang angestarrt hatte kam er her. fragte ob ich ihn ncoh kenne. klar. sagte  ich. er sagte er hatte mcih gerade eben erst gesehen. klar. so machens die kerle immer. starren ewig hin und tun so als hätten sie das nciht getan. nur weil er meint ich hätte ihn nichtt gesehn. aber das habe ich. wollte es bloß nicht. mädchen machen das besser. schauen unauffällig über die schulter. wieso können kerle das nciht?
smalltalk. was ich so mache. was er so macht. das er noch nie hier war. ich schon. sagte ich. lud ihn zum nächsten mal ein. weil ich will das dann viel los ist.
erzählten von dem einen abend. vom anfang. er sagte das er mcih seitdem nicht mehr gesehen hatte. lügner. ich weiß es doch anders. ich weiß das er mcih gesehen hat. kerle eben. wer versteht sie schon?
er erzählte das er mich in icq added würde. schön für ihn. erzählte irgendwelche andere banale dinge. ich weiß nicht mehr was.

das seltsame an der ganzen sache ist, das ich nciht weiß was ich fühle. an sich hab ich die totale abneigung ihm gegenüber. schäme mcih so für den einen abend. lange ists her. aber dennoch. er war da. ich habe mit ihm geredet. und es war auch nciht so schlimm. nciht so wie ich gedacht hatte.
was wenn er mir wirklich wieder schreibt? was tue ich dann?

mit der zeit habe ich viel zu viele ers. ich blicke nicht mehr durch.

3 Kommentare 6.4.08 13:30, kommentieren