Kopf

ich habe kein lust mehr auf diesen ewigen kreislauf.
es ist immer dasselbe. er is toll. ich finde ihn toll. dann treffe ich ihn irgendwo. und ich werde anders. dann bin ich nciht ich. ich werde egozentrisch und eifersüchtig. und dann hasse ich mich. und hasse ihn. weil er nicht zu mir kommt. und wenn er es doch tut. dann gehe ich weg. und dabei weiß ich in dem augenblick das es falsch ist. und ich tue es trotzdem. komme irgendwann zur erkenntnis das ich ihm hinterherlaufe. das ich bessessen bin. fixiert. ich nehme mir vor ihn zu lassen. zu hassen. und dann gehe ich montags in die schule. und es geht von vorne los.

ich habe keine lust mehr. keine kraft. mein kopf zerspringt. ich denke und träume den ganzen tag. von ihm?! es dreht sich alles. bilder schwirren ein und aus. von früher. von jetzt. von allem. ich höre ihn in mir. es ist verrückt. ich höre wirklich seine stimme. 'lili sei doch nicht so'. und ich muss lachen. allein an dem gedanken an die situation. dann dreht sich wieder alles weiter. und die schlechten bilder kommen zum vorschein. versuche mich an etwas schönes zu erinern. versuche mich abzulenken. immer weider sie. was sucht sie in meinen gedanken? ich sehe sie. mit ihm. versuche weiterzudenken. an etwas anderes.etwas schönes. versuche die bilder und sätze weiterzudrehen. komme immer wieder zum selben zurück.
bekomme kopfweh. migräne. mach die rollos runter. lege mich hin. versuche zu schlafen. versuche zu entspannen. aber es bleibt beim versuch. wieder er. und wieder. und wieder. nehme eine kopfschmerztablette. dabei weiß ich das sie nichts bringt. gehe raus. spazier eine runde. lege mich aufs trampolin. spüre die kalte luft an meinem gesicht vorbeiziehen. spüre den wind. wie er die blätter tanzen lässt und die bäume mitschaukeln lässt. höre die vögel ruhig ihre lieder singen. und ich sehe den wunderschönen grauen himmel. ich weiß das es gleich regnet. gleich kommt alles herunter. gleich. jetzt. alles wird nass. bäche fließen auf der wiese um mich und auf dem asphalt der straßen. die tanzenden blätter und alles um ihnen wird mitgerissen. alles wird rein.
erst als ich meine augen nicht mehr öffnen kann von den ganzen herunterfallenden regentropfen und als mein körper friert und vom regen trieft begreife ich.
ich bin frei.
auch wenn es nur für den moment ist.

6.4.08 16:48

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